VdF - Vereinigung der Fußballer

Der Kollektivvertrag

GdG-KMSfBregelt das Arbeitsverhältnis zwischen Bundesliga-Klubs und Spielern sehr detailliert und stellt für beide Seiten eine wesentliche Verbesserung der Rechtssicherheit dar.

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Tabelle der anderen Art 2013/14

In den letzten Jahren wurde die Repräsentativität der „Tabelle der anderen Art“, eine Art Zeugnis für die Klubs, die seit mehr als einem Jahrzehnt von der VdF jährlich zu Saisonbeginn präsentiert wird, von Bundesliga, Vereinen und einzelnen Medienvertretern stets angezweifelt, weil pro Klub immer nur zwei bis drei Spieler befragt worden waren.  Und diesen standen dann vereinzelt im Focus ihrer Verantwortlichen, obwohl durch ihre Benotungen nur Verbesserungen angeregt  werden sollten...

Heuer ist alles anders, alle angekündigten Zweifel kann die VdF sofort vom Tisch wischen und man muss auch keine einzelnen Spieler mehr als “schwarze Schafe“ titulieren: Die aktuelle Tabelle ist das Ergebnis der umfangreichsten Umfrage, die es zu diesem Thema je gegeben hat. Die VdF besuchte jede Mannschaft und übergab jedem einzelnen Kaderspieler den Fragebogen für die anonyme Benotung seines Vereines.

Kategorien:

01 Pünktlichkeit der Auszahlung von Gehältern
02 Klärheit der Verträge
03 Lohnfortzahlung bei Verletzungen
04 Informationsaustausch zwischen Management und Mannschaft
05 Image des Klubs
06 Medizinische Betreuung im Verein
 

Fazit:  Das Ergebnis repräsentiert die Meinung ALLER Fußballer in den zwei Profiligen und ist daher aussagekräftiger als je zuvor.

Dabei werden Austria und Rapid von den Spielern am besten benotet. Auch Aufsteiger Grödig, der sich sportlich für den Europacup qualifiziert hat, belegt in diesem Ranking den hervorragenden dritten Rang. Red Bull Salzburg erhält von den eigenen Spielern wie gewohnt ein sehr gutes Zeugnis, bis auf einen Punkt: Bei der Lohnfortzahlung im Verletzungsfalle sehen die Spieler noch deutliches Verbesserungspotenzial. Überraschend am Tabellenende liegt Sturm Graz, die sich aber auch in den vergangenen Jahren in der Tabelle der anderen Art immer sehr weit hinten platziert wiedergefunden haben.

In der Heute für Morgen-Liga beweist Aufsteiger Altach mit Platz zwei hinter Liefering, dass man auch Abseits des Fußballplatzes Liga-Reife vorweisen kann und somit eine gesunde Basis für die höchste Liga besitzt. Nicht so die Vienna, ein Spiegelbild der eigenen sportlichen Leistungen. Auch in der anderen Art von Tabelle steigt der Wiener Traditionsverein ab. Einfach nicht genügend. Auch Hartberg glänzt nicht gerade als Musterschüler, wenn man sich die Benotung im Detail ansieht.

VdF- Vorsitzender Gernot Zirngast: „Die Klubs sollen sich in den Spiegel schauen und gemeinsam mit den Spielern danach trachten, die vereinsinternen Rahmenbedingungen dort anzupassen, wo sie am schlechtesten benotet wurden. Denn vor allem die Kommunikation zwischen Spieler und Management hat noch Potenzial nach obenhin. Und diejenigen, die ganz oben stehen können dieses Zeugnis als Bestätigung ihrer Arbeit sehen.“

 


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