VdF - Vereinigung der Fußballer

Der Kollektivvertrag

GdG-KMSfBregelt das Arbeitsverhältnis zwischen Bundesliga-Klubs und Spielern sehr detailliert und stellt für beide Seiten eine wesentliche Verbesserung der Rechtssicherheit dar.

Star Camps

Oliver Prudlo kehrt zur VdF zurück

  • Oliver Prudlo in neuer Funktion
  • Der Kampf gegen das Matchfixing ist eine zentrale Aufgabe
  • Dr. Norbert Wess und Dr. Peter Vogl am Podium                             Wien, 11. März 2014

 

Die Vereinigung der Fußballer vertritt rund 1.100 Mitglieder aus dem Profi- und Amateurbereich des Fußballs, wird aber bei wichtigen Themen wie zuletzt in der Causa Matchfixing nicht nur von ÖFB und Bundesliga ignoriert, sondern auch vom zuständigen Sportministerium. Deshalb hat sie nun  erstmals einen eigenen „Ministerposten“ zu vermelden. Ab sofort wird sich Oliver Prudlo um die sozialen Belange im heimischen Fußball kümmern. Das Hauptaugenmerk in seinem vielfältigen Arbeitsgebiet liegt dabei auf der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit unter den Profi-Kickern, der sozialen Absicherung und Weiterbildung für Fußballer und auf dem aktuellen Thema Matchfixing. In dieser Angelegenheit gibt es unter Einbeziehung vieler nationaler Fußballergewerkschaften seit mehr als einem Jahr eine Arbeitsgruppe auf europäischer Ebene mit der UEFA und der internationalen Spielergewerkschaft FIFPro. Deren Ergebnisse werden Anfang Mai präsentiert und bieten für die VdF eine Richtschnur im Kampf gegen Spielmanipulationen.

Die Vorstellung von Oliver Prudlo erfolgt heute in einer Woche, am 18. März im Catamaran des ÖGB am Wiener Handelskai. Dort findet eine Buchpräsentation und ein Diskussionsforum zum Thema Matchfixing statt. Neben den in der angefügten Einladung erwähnten Diskutanten werden  auch Taboga-Anwalt Dr. Peter Vogl und für die Bundesliga Dr. Norbert Wess (Senat 1) auf dem Podium vertreten sein. Für die VdF ist diese Veranstaltung der Startschuss zu einer umfassenden Information zum Schutz der Spieler.

„Es ist eine spannende Aufgabe und gleichzeitig eine große Herausforderung“, freut sich Prudlo, demnächst richtig loslegen zu können. „Der soziale Bereich wird auch im österreichischen Fußball immer wichtiger. Daher ist es zu begrüßen, dass die VdF durch eine Unterstützung des ÖGB und der Gewerkschaft GdG-KMSfB genau in diesen Punkten nachhaltig tätig werden kann.“

VdF-Vorsitzender Gernot Zirngast begrüßt die personelle Auswahl und ist überzeugt, dass Oliver Prudlo der richtige Mann für die richtige Aufgabe ist. „Er hat einen Namen, den man im heimischen Fußball kennt. Und er kennt sich in der Fußballszene aus.“  Prudlo ist nicht nur eine nachhaltige Lösung für die VdF, sondern er soll auch für die anderen Parteien des Fußballs als Ansprechpartner zu diesen Themen fungieren. Die VdF würde sich wünschen, dass man in Österreich dem Beispiel anderer europäischer Länder folgt, wo es in sozialen Belangen des Fußballs, aber zum Beispiel auch beim Thema Matchfixing, eine gemeinsame Vorgangsweise von Fußballverbänden und Spielergewerkschaften gibt. Bislang ignoriert man seitens der Verbände in Österreich den Bedarf an sozialem Engagement für die Spieler und geht auch im Bereich Matchfixing eigene und europaweit einzigartige Weg.


 


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