VdF - Vereinigung der Fußballer

Der Kollektivvertrag

GdG-KMSfBregelt das Arbeitsverhältnis zwischen Bundesliga-Klubs und Spielern sehr detailliert und stellt für beide Seiten eine wesentliche Verbesserung der Rechtssicherheit dar.

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25 Jahre VdF

Drohender Spielerstreik führte zur Gründung der 'Vereinigung der Fußballer'

Man schrieb die Bundesliga-Spielzeit 1987/1988. Die Mannschaft des SK Rapid rund um Kapitän Heribert Weber spielte eine sehr erfolgreiche Saison, sollte aber dennoch eine Prämienkürzung in Kauf nehmen müssen, um das finanzielle Auslangen zu finden. "Wenn die Spieler doch nur eine Gewerkschaft hätten", titelt zu diesem Zeitpunkt die Kronen Zeitung - ein Anliegen um das sich schon wenig später der auch noch heute bei der "Vereinigung der Fußballer" aktive Dr. Rudolf Novotny annehmen sollte.

25 Jahre später - viel erreicht, und dennoch noch einiges vor
Ein Vierteljahrhundert später hat sich die VdF von der "One-Man-Show" zu einem fünfköpfigen Team entwickelt, das neben Novotny aus den ehemaligen Profis Gernot Zirngast (Vorsitzender), Gernot Baumgartner (Stellvertretender Vorsitzender), Didi Berchtold (Stellvertretender Vorsitzender) und Gregor Pötscher (Stellvertretender Vorsitzender) besteht. Dieses Team betreut rund 1.100 Spieler-Mitglieder aus dem Profi- und Amateurbereich und kann auf einige Meilensteine zurückblicken. Dazu zählt etwa der Kollektivvertrag der Bundesliga, Transferregelungen für Amateure, die Bruno-Gala, die jährlich im Sommer stattfindenden Starcamps und viele weitere Charity-Aktionen. "Für uns stellt mit Sicherheit der Bundesliga-Kollektivvertrag einen wesentlichen Meilenstein dar. Er hat Rechtssicherung für Fußballer und Vereine gebracht, was auch eine Minimierung der Rechtsschutzkosten mit sich gebracht hat", erklärt Gernot Zirngast seitens der VdF.

Festakt im Wiener Ringturm zum Jubiläum

Der 25. "Geburtstag", er wurde von der VdF im Rahmen eines Festaktes im Wiener Ringturm auch dementsprechend gefeiert. Ein Rückblick, gelungen authentisch moderiert von Heribert Weber, ließ zahlreiche Wegbegleiter zu Wort kommen. Begrüßt werden konnten unter anderem ÖFB-Präsident Leo Windtner, Bundesliga-Vertreter Reinhard Herovits oder ÖGB-Boss Erich Foglar, die gemeinsam mit zahlreichen weiteren Gästen aus Sport, Wirtschaft und Politik die vergangenen zweieinhalb Jahrzehnte Revue passieren ließen. Für die Zukunft hat sich die VdF ebenfalls bereits Ziele gesteckt: "Die Priorität liegt bei uns darauf den Pensionsfond für Berufsfußballer zu finalisieren, und ein Projekt im Rahmen der Nachwuchsberatung zu forcieren. Hier soll die VdF den jährlich aus den Akademien entwachsenen Jungfußballern eine unabhängige Anlaufstelle bieten", erklärt Gernot Zirngast abschließend die nächsten Projekte der VdF.


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