VdF - Vereinigung der Fußballer

Der Kollektivvertrag

GdG-KMSfBregelt das Arbeitsverhältnis zwischen Bundesliga-Klubs und Spielern sehr detailliert und stellt für beide Seiten eine wesentliche Verbesserung der Rechtssicherheit dar.

Star Camps

Gehirnerschütterung im Fußball: Sicherheit und Gesundheit der Spieler sind das Wichtigste

Eine Gehirnerschütterung (eine leichte traumatische Verletzung des Gehirns) kommt im Fußball häufig vor. Der Zustand der Gehirnerschütterung ist definiert als physiologische Störung der Hirnfunktion als Folge eines traumatischen Schlags auf Kopf oder Hals. Je nach Hirnbereich, der betroffen ist, können mehrere Symptome oder Anzeichen sofort auftreten oder auch erst nach Stunden oder Tagen.

Symptome und Anzeichen einerGehirnerschütterung

Kopfschmerzen Gleichgewichtsprobleme
Sehprobleme (verschwommen, sieht Sterne) Desorientierung
Schwindel Übelkeit oder Erbrechen
Bewusstseinsverlust Verwirrung
Probleme beim Sprechen (Lallen) Müdigkeit
Eingeschränkte Denkfähigkeit Verlangsamte Antworten
Gedächtnisverlust Konzentrationsschwäche
Emotionale Ausbrüche Schlafstörungen

 

Recognize, Report, Remove- Erkennen, Berichten, vom Platz nehmen

Cech und Pereira unterstützen Schulung für Spieler

Petr Cech und Álvaro Pereira helfen der FIFPro bei der Schulung ihrer Kollegen im Profifußball, wie sie sich im Fall des Verdachts einer Gehirnerschütterung bei einem ihrer Mitspieler zu verhalten haben. Arsenal- Tormann Cech und der uruguayische Verteidiger Pereira sind Botschafter des FIFPro Promotion Videos.

"Wenn eine Gehirnerschütterung nicht richtig behandelt wird, kann es zu Langzeitfolgen wie Depressionen, Erschöpfung und chronischen Kopfschmerzen führen," erklärt Petr Cech im Video. "Oder schlimmer noch, das Spielen mit Gehirnerschütterung kann sogar tödlich sein."

Cech hatte mehrfach Gehirnerschütterungen und trägt bei jedem Spiel einen Kopfschutz, seit er 2006 einen Schädelbruch erlitten hatte. Pereira verlor bei der WM 2014 nach einem Zusammenprall mit dem Engländer Raheem Sterling zeitweise das Bewusstsein. Er bestand damals darauf weiterzuspielen und diskutierte an der Outlinie mit dem Teamarzt. Heute weiß Pereira, dass in einer solchen Situation das einzig Richtige ist, sich austauschen zu lassen. „Wir haben nur ein Gehirn und wir brauchen es für alles, was wir tun, unser ganzes Leben”. Cech hat Spieler gesehen, die darum baten, auf dem Spielfeld zu bleiben, während sie Anzeichen einer Gehirnerschütterung zeigten. "Ich habe gehört, wie Spieler über ein ganz anderes Spiel sprachen, als das, dass sie gerade spielten. Das ist ein eindeutiges Signal, das etwas nicht stimmt“.

“Recognize, Report, Remove”- Erkennen, Berichten, vom Platz nehmen ist die Schlüsselbotschaft der FIFPro Kampagne.“ Das Hauptziel ist es, Spieler mit Verdacht auf Gehirnerschütterung aus dem Spiel oder Training zu nehmen, um ihre Gesundheit zu schützen ", sagt Dr. Vincent Gouttebarge, Chefmediziner der FIFPro.

Recognize: Erkenne eine mögliche Gehirnerschütterung bei Mitspieler oder Gegner

Report: Berichte darüber dem Trainerstab und der medizinischen Abteilung

Remove: Sorge dafür, dass der Spieler vom Platz genommen wird.

Facebook